In letzter Zeit wird einem immer mehr bewusst, dass der Platz immer weniger wird. Wiesen, die einst saftig und grün waren, wurden eingestampft und die immer gleichen Mehrfamilienhäuser gepflanzt. Mehr Menschen sollen sich ansiedeln, mehr Wirtschaft.
Es passiert überall. Die Wiese gegenüber meinem alten Gymnasium, der Acker im Nachbardorf, Beispiele die mich „betreffen“, so wird einem Platz genommen, wo man sich zurückziehen konnte, spazieren gehen, irgendwo sitzen, liegen auf einer Decke, auf einer Wiese, die es bald nicht mehr geben wird.
Aber genug den „guten, alten Zeiten“ hinter her geweint, wir wissen, dass so eine Entwicklung unaufhaltbar ist.
Es gibt schlechte Beispiele, die mehr Wohnraum auf kleinem Platz anbieten:
Am Stiglmaierplatz in München, das NY (Nymphenburg) Living, Appartements, die (äußerlich) nicht gerade schön sin, vielleicht auch keinen sozialen Umgang ermöglichen (keine Ahnung,
ob es da Spielplätze im Hinterhof gibt?!). Auf jeden Fall soll so gelebt werden wie in New York, dem Namen nach zu urteilen. Es ist ja nichts zufällig.
Ein gutes Beispiel kommt aus China:
Ein Appartement verwandelt sich in 24 Räume. Eine gelungene Antwort auf den Platzmangel
in Großstädten.
Wenn ihr andere Beispiele kennt, her damit.

3 Kommentare:
Das ist geil!
Krass, das sieht ja wirklich sehr schick aus. Ist halt bestimmt teuer das erstmal einzubauen. Aber wahrscheinlich wird es in Zukunft wirklich standardmäßig solche Wohnungen geben, für die Leute, die sich kein Haus leisten können oder so.
Ja, ich finde auch, dass alles sehr schick aussieht. Für alleinstehende Menschen ist das sicherlich interessant und in Metropolen wird sowas auch sicherlich öfters vorkommen. Man wird sehen, was sich durchsetzt und nicht, das wird ja nicht das einzige Konzept bleiben.
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