31. August 2011

225

(Dieser Post wurde auch auf www.gmuendchen.de veröffentlicht)

225 ist die Anzahl an Treppenstufen, die ich heute bewältigt habe, um in den 11. Stock zu gelangen, wo ich in einer Anwaltskanzlei gearbeitet habe – bis heute. Im Studierendenalltag sicherlich nichts schlimmes, so kommt es öfter vor, dass man die Jobs wechselt, weil es irgendwie nicht mehr in den Stundenplan des nächsten Semesters passt.
Für meinen letzten Arbeitstag hatte ich mir vorgenommen die Treppen in den 11. Stock zu nehmen, hat auch nur knapp drei Minuten gedauert (ja, ich habe neben dem zählen der Stufen auch noch die Zeit gestoppt), manchmal dauert es alleine mit dem Aufzug genauso lange.
Nach dem ich mit dem arbeiten fertig war, habe ich mich noch bei allen Mitarbeitern verabschiedet, höflich und so. Ist auch irgendwie ein bisschen traurig, schließlich auch eine Art Trennung. Die haben mir alles Gute gewünscht, ich solle ja wieder kommen wenn ich fertig bin.

Und jetzt komme ich auf den Punkt, nämlich folgendes: Im 5. Semester haben wir bei uns an der HS München ein Praxissemester. Die Studierenden machen sich auf in die weite Welt, oder auch nicht. Ich nicht. Ich bleibe in München. Ich bin in einer kleinen, aber guten Agentur und werde da meine Zeit bis zum 28. Januar verbringen, hoffentlich auch etwas für mich lernen und – wer will das nicht? – besser werden.

Es geht nächsten Montag los und wie es scheint, hat es bei Sophia schon angefangen. Die Umstände wird sie sicher erläutern.

Ach ja: Die Idee abwechselnd zu schreiben war, wie sich in der heftigen Phase des letzten Semesters herausgestellt hat, keine gute Idee, deshalb schreibt einfach der- oder diejenige, die Zeit findet.

Wo macht eigentlich ihr euer Praktikum, liebe Kommilitonen?